
Chi manca nel sondaggio
QCER B2290 parole
Die Stadt Lindenau überlegt, einen Teil des alten Bahnhofs für Freizeitangebote zu nutzen. Um Ideen zu sammeln, stellte sie einen Fragebogen ins Internet. Innerhalb weniger Tage gingen zahlreiche Antworten ein. Besonders häufig wurde ein Veranstaltungsraum vorgeschlagen. In einer ersten Mitteilung hieß es, dieser Wunsch finde „breite Unterstützung“. Eine Entscheidung über den Umbau ist jedoch noch nicht gefallen.
Bei einer öffentlichen Besprechung fragte eine Bewohnerin, wie sich die Antworten auf die verschiedenen Stadtteile verteilten. Die Verwaltung konnte das nicht sagen: Im Fragebogen war der Wohnort nur freiwillig angegeben worden. Auch das Alter fehlte bei vielen Antworten. Daraus folgt nicht, dass die Vorschläge wertlos sind. Es bedeutet aber, dass sich aus ihrer Anzahl allein nicht ableiten lässt, wie gleichmäßig sie in der Stadt vertreten sind. Wer nicht geantwortet hat, kann außerdem gegen den Vorschlag sein, keine Meinung haben oder den Fragebogen gar nicht gesehen haben.
Die Initiative für einen Veranstaltungsraum hält diese Einwände für übertrieben. Niemand sei daran gehindert worden, teilzunehmen, erklärt ihr Sprecher. Die Bewohnerin bestreitet das nicht. Sie unterscheidet jedoch zwischen einer theoretisch offenen Teilnahme und einer Befragung, die unterschiedliche Gruppen tatsächlich erreicht. Eine lange Liste von Antworten könne diese Frage nicht ersetzen. Ihr geht es deshalb nicht darum, den Veranstaltungsraum auszuschließen, sondern darum, die bisherige Rückmeldung nicht als vollständiges Bild der Stadt zu behandeln.
Nun plant die Verwaltung zusätzliche Gespräche in mehreren Stadtteilen. Die ursprünglichen Antworten bleiben erhalten und werden gemeinsam mit den neuen Rückmeldungen veröffentlicht. Dabei soll jeweils stehen, auf welchem Weg sie gesammelt wurden. Welche Idee am Ende verwirklicht wird, hängt auch vom Platz und vom verfügbaren Geld ab. Die Befragung soll Möglichkeiten sichtbar machen, nicht eine Entscheidung vorwegnehmen. Gerade deshalb ist es wichtig, den Unterschied zwischen häufig genannten Ideen und einem nachgewiesenen Wunsch aller Einwohner offenzulegen.
Parole che forse non conosci
- ableitendedurre
- Rückmeldungriscontro ricevuto
- vorwegnehmenanticipare come già deciso
Domande
Si risponde con il testo davanti. Non è memoria: è capire.
Welche Unterscheidung steht im Mittelpunkt des Berichts?
Häufige Antworten sind nicht automatisch die Meinung der gesamten Stadt. — Distingue frequenza delle risposte e rappresentatività; non invalida le idee. «häufig genannten Ideen und einem nachgewiesenen Wunsch aller Einwohner»
Welche Absicht verfolgt die Bewohnerin mit ihrer Nachfrage?
Die Reichweite der Rückmeldungen klären, ohne eine bestimmte Nutzung auszuschließen. — L’obiezione riguarda la portata delle prove, non il veto di una proposta. «nicht darum, den Veranstaltungsraum auszuschließen»
Welche Aussage über Menschen ohne Antwort wäre durch die bisherigen Daten nicht gedeckt?
Sie lehnen den Veranstaltungsraum überwiegend ab. — Ci sono motivi alternativi e nessuna proporzione accertata di rifiuto. «Wer nicht geantwortet hat, kann außerdem gegen den Vorschlag sein, keine Meinung haben oder den Fragebogen gar nicht gesehen haben.»
Was bedeutet „eine Entscheidung vorwegnehmen“ hier?
Ein Ergebnis als entschieden behandeln, bevor die Prüfung abgeschlossen ist. — Si rifiuta di trasformare la consultazione esplorativa in una decisione definitiva. «Die Befragung soll Möglichkeiten sichtbar machen, nicht eine Entscheidung vorwegnehmen.»
Wie sollen die zusätzlichen Rückmeldungen veröffentlicht werden?
Mit den bisherigen Antworten und Angaben zum Erhebungsweg. — Conserva le risposte precedenti e documenta come sono state raccolte le diverse fasi. «gemeinsam mit den neuen Rückmeldungen veröffentlicht.» «auf welchem Weg sie gesammelt wurden.»
Wohnortangaben waren freiwillig und fehlen teilweise. Deshalb ist die Verteilung der Antworten auf Stadtteile ___. Ergänze das Gegenteil von bekannt.
unbekannt — Senza quei dati non conoscono la distribuzione fra quartieri.
